Lauwarmer weisser Randensalat mit Apfel, Haselnüssen und Brunnenkresse

Die Rande wird meiner Meinung nach unterschätzt – auch ich habe sie lange Zeit (vor dem Gmüeser…) in der Regel nur als klassischen Randensalat gegessen. Dabei ist die Rande so vielfältig!

Dieses Jahr haben wir neu auch weisse Randen angebaut. Wie die gelben Randen schmecken die weissen Randen eher süss und weniger herb als die klassischen roten. Gerade die weissen und gelben Randen kann man deshalb auch sehr gut roh essen.

Es handelt sich dabei keineswegs um eine neue Züchtung: Man geht davon aus, dass es sowohl eine weisse wie auch eine rote Urform der Rande gibt, die als Kulturform in der Antike entstanden sind. Die ältesten archäologischen Funde der Beta vulgaris, zu der neben der Rande auch die Zuckerrübe, die Futterrübe, Schnittmangold und Stielmangold (Krautstiel) gehören, stammen jedoch aus einer jungsteinzeitlichen Siedlung in Nordholland aus dem 3. Jahrtausend v. Chr.!*

Etwas verfeinert wurde der Geschmack der Randen im Laufe der Zeit bestimmt…

Eine grosse weisse Rande
1 Apfel
2 Handvoll Haselnüsse, grob gehackt
1 Handvoll Brunnenkresseblätter

2 EL Rapsöl
2 EL Apfelessig
1 TL Senf
1 TL schwarze Senfkörner
Salz, Pfeffer

Die Rande schälen und in feine Würfel schneiden. In Salzwasser bissfest kochen. Den Apfel in feine Spalten schneiden, die Haselnüsse in einer Pfanne rösten. Brunnenkresse waschen.

Für das Dressing Öl, Essig, Senf und Gewürze verrühren.

Die Randenwürfel abgiessen, noch warm mit dem Dressing mischen. Etwas abkühlen lassen. Apfel, Haselnüsse und Brunnenkresse beigeben, mischen, abschmecken und noch lauwarm servieren.

***
Martina

* Vgl. Das Lexikon der alten Gemüsesorten, AT Verlag 2014

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