Frühe Blüte

Am ersten Aprilwochenende hat in Hallwil die Blüte der Obstbäume begonnen. Letztes Jahr startete dieser Zauber eher etwas spät. Dieses Jahr ist die weisse Pracht gut drei Wochen früher dran.

Kirschblüte

Unsere zwei Chlöpfer-Kirschbäume waren ein wundervoller Anblick. Kirschen blühen als einzige einheimische Kulturobstbäume vor dem Blattaustrieb – also pures Weiss. Bei warmen Temperaturen konnte man das Summen der Bestäuberinnen als sonores Brummen wahrnehmen. Mittlerweile verlieren die Kirschen ihre Blütenblätter schon wieder. Bei Windstössen hat man den Eindruck, dass es schneie.

Chlöpfer

Imposant wirken alte Birnenbäume. Bei uns auf dem Gemüseacker steht ein riesiger Wasserbirnenbaum. Die Blüten gemischt mit dem ersten Blattgrün lassen einem schon an den schmackhaften Most im kommenden Herbst denken. Wie es der Namen schon verrät, enthalten diese Birnen viel Flüssigkeit und werden traditionell mit Apfelsaft zu Most verarbeitet.

Eine unserer Gelbmöstlerbirnen thront auf dem Hofgelände. Aus ihren Früchten haben wir letztes Jahr Saft gepresst, diesen vergären lassen und anschliessend zu Essig verarbeitet. Wir sind gespannt, ob unseren Kunden dieser sortenreine Obstessig schmecken wird.

Opal

Zierliche Blüten treiben die Zwetschgen. Auf dem Bild oben ist der Opal zu sehen. Im Herbst 2015 mit zwei weiteren Zwetschgen und Äpfeln in unserem Baumgarten in Hofnähe gepflanzt, trug er dieses Jahr schon eine beachtliche Anzahl Blüten. Natürlich hoffen wir auf erste Versucherli im Herbst.

Zwetschgenblüte

Einen erhabenen Anblick bieten die Apfelbäume. Das Weiss wird mit feinen Rosatönen ergänzt. Hier erkennt man bei noch geschlossener Blüte gut, dass alle Obstbäume zur Familie der Rosengewächse zählen.

Apfelblüte

Nicht alle Bäume leisten sich ein so imposantes Kleid wie Stein- und Kernobst. Als selbstbefruchtende Windblütler haben dies die Walnussbäume auch nicht nötig. Grünrosa Glöckchen treiben unsere Kulturheidelbeeren. Diese stammen übrigens nicht von den einheimischen Waldheidel- oder Blaubeeren ab, sondern sind Züchtungen aus Nordamerikanischen Vorfahren.

Den Abschluss bilden die Johannis- und Stachelbeeren, welche beide derselben Familie zugerechnet werden. Wachsen die Stachelbeeren meist einzeln am Trieb, bilden Johannisbeeren die bekannten, traubenartigen Fruchtstände. Dies ist natürlich schon bei den Blütenständen unübersehbar.

Stachelbeere

 

Johannisbeere

Nun hoffen wir, dass sich die Witterung günstig verhält und aus möglichst vielen Blüten dann auch Früchte und Beeren entstehen können.

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Dominik

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